Rund um fünen
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Ich kam früh zur Marina, gegen 13 Uhr. Der Check-in ist normalerweise ab 16 Uhr. Aber die Yacht ist bereits bereit, also ist es kein Problem, ich kann sie sofort abholen. Sehr nett. Die Formalitäten sind schnell, ohne Überraschungen.
Übernahme der Yacht. Die Person, die sie mir übergibt, kennt das Boot nicht sehr gut. Wir kommen zum Autopiloten, und hier die Überraschung, man kann ihn nicht einschalten. Der Techniker, der gerade am Kai ist, stellt fest: "Autopilot funktioniert nicht". Und das ist das Ende ihrer Sorgen. Wir segeln ohne Autopilot.
Eine weitere unangenehme Überraschung. Der Anker ist an einer Leine, es gibt keine Kette und keinen Ankerwinch. Ziemlich unerwartet für diese Bootgröße. Bei den benachbarten Yachten dieser Firma ist es ähnlich, also ist es kein Einzelfall, sondern eine für mich unverständliche Praxis. Nach dem Verlassen des Hafens stellt sich heraus, dass auch der Windstärke- und Richtungsanzeiger nicht funktioniert.
Abgesehen davon funktioniert alles sehr gut. Die Segel sind problemlos, aber man sieht, dass der Eigentümer sie nicht regelmäßig überprüft. Ein abgerissener Schot, lose Schäkeln. Der Kühlschrank zieht mit den letzten Kräften, also mit Kühlgas. Der Rest ist einwandfrei. Die Yacht ist schließlich 11 Jahre alt.
Die Route um Fünen - wie in Dänemark, der Ufer immer sichtbar, grüne Felder, viele Häfen. Das Wetter ist sehr gut. Ruhe, Frieden, keine Menschenmengen.